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Schatz unter der Erde - das Trinkwasserversorgungsnetz der enwor

(vom 16.03.2017)

Zum Tag des Wassers 2017 am 22. März

StädteRegion / Übach-Palenberg. Die enwor – energie & wasser vor ort GmbH (enwor) ist direkter Trinkwasserlieferant für sieben Kommunen der Städteregion und der Stadt Übach-Palenberg und versorgt die Menschen in dieser Region mit einwandfreiem frischen Trinkwasser aus der geschützten Natur der Eifel. 2016 wurden  mehr als 15 Millionen Kubikmeter verteilt. Doch wie gelangt das  Trinkwasser zu den Verbrauchern?

Das Rohrnetz – ein Schatz unter der Erde
Seit mehr als 100 Jahren Tag für Tag erhalten die Menschen unserer Region hochwertiges Trinkwasser aus der Leitung. Nach Gewinnung, Aufbereitung und Speicherung erfolgt die Verteilung des Trinkwassers über weit verzweigte Rohrnetze an  Haushalte, Industrie, Gewerbe und Öffentliche Einrichtungen. Je nach Jahreszeit müssen dazu heute täglich zwischen 70.000 und 120.000 Kubikmeter von den Aufbereitungsanlagen der enwor zu den Verbrauchern gelangen. Das Trinkwasser wird dazu durch Rohrleitungen, so genannten Transport- und Verteilungsleitungen – bei der enwor mit einem Durchmesser von bis zu 1,20 m – über große Entfernungen transportiert. Dabei wird, wenn möglich, das natürliche Gefälle ausgenutzt. Wo dies nicht möglich ist, sind seit jeher Pumpwerke in Betrieb.

Damit die rund 270.000 Menschen im direkten Liefergebiet der enwor (Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath, Stolberg, Würselen, Übach-Palenberg, Teile von Eschweiler und Roetgen) rund um die Uhr über das lebenswichtige Nass verfügen können, unterhält und pflegt das Unternehmen heute ein rund 1.300 Kilometer langes Leitungsnetz. Dieses Netz wird jedes Jahr erweitert, damit zum Beispiel neue Siedlungs- und Gewerbegebiete beliefert werden können. Um Wasserverluste durch Rohrbrüche oder Undichten möglichst gering zu halten, werden störungsanfällig gewordene Netzabschnitte planmäßig saniert oder erneuert. 

Das historisch gewachsene Rohrnetz in der Aachener Region wie auch im übrigen Deutschland und den meisten europäischen Ländern besteht insgesamt zumeist aus einem einheitlichen Werkstoff, der mit den Jahren durch Teilstrecken und Neuverlegungen aus moderneren Werkstoffen ergänzt oder ersetzt wurde. Häufig findet man Netze, die ursprünglich aus Graugussrohren gebaut, dann durch Duktilgussrohre erweitert und schließlich mit Stahl-, PVC- und PE-Rohrleitungen ergänzt worden sind. Für Netzreparaturen nach Schäden aller Art steht der enwor ein umfangreiches Lager aus diversen Rohrmaterialien, Reparaturteilen und Armaturen zur Verfügung. Für eine schnelle Schadensfindung und -behebung unterhält enwor ständige Bereitschaftsdienste. Gemeinsam mit Tiefbauunternehmen aus der Region können in Schadensfällen jeder Zeit schnell Tiefbauarbeiten eingeleitet und durchgeführt werden.

Immer im Blick

An den Wasserbehältern im Netzgebiet wird die zulaufende und abgehende Menge gemessen und die Wasserqualität ständig kontrolliert. Von den Leitwarten der Trinkwasseraufbereitungsanlagen aus erfolgt über Prozessleit- und Fernwirksysteme die Steuerung und permanente Überwachung wesentlicher Teile des Netzsystems.

Der Schatz wird gehütet und gepflegt

Die vielfältigen Beanspruchungen und die unterschiedlichen örtlichen Verhältnisse verlangen eingehende technische und wirtschaftliche Überlegungen bei der Planung, Bau und Instandhaltung des Trinkwassernetzes sowie auch hinsichtlich der Sicherheit der Anlagen. Die von enwor schon seit vielen Jahren praktizierte hohe Investitionsrate in die Netze und Betriebsanlagen der Trinkwasserversorgung hält diese auf aktuellem Stand der Technik und gewährleistet den Bürgern ein hohes Maß an Versorgungssicherheit. So hat enwor im Durchschnitt der letzten vier Jahre jährlich rund 4,5 Millionen Euro in den Erhalt und die Erweiterung der Trinkwasserleitungsnetze investiert.

Daten zum „Schatz“
Trinkwasserversorgungsnetz der enwor

1912 1930 1950 2000 2010 2016
Netzlänge (km)
260 526 630 1.091 1.268 1.280
Hausanschlüsse
7.300 20.100 25.700 63.700 68.240 70.900
Bau einer Wassertransportleitung um 1955
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Netzbau heute: gemeinsame Verlegung mehrerer Sparten
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