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Gemeinsames Engagement für E-Mobilität

(vom 12.03.2019)

enwor, Zinkhütter Hof und Ritzefeld-Gymnasium 
Schüler bauen ein straßentaugliches E-Mobil


Stolberg / Herzogenrath / StädteRegion. Die enwor - energie & wasser vor ort GmbH (enwor), das Industriemuseum Zinkhütter Hof und das Stolberger Ritzefeld-Gymnasium sind eine elektrisierende Partnerschaft eingegangen.

Für die StädteRegion als innovativem Technologiestandort und modernem Wohn- und Wirtschaftsraum ist die Elektromobilität ein wichtiger Zukunftsfaktor. Zu ihrer erfolgreichen Entwicklung bedarf es laufend neuer Ideen, Projekte und Kooperationen. Eine ganz besondere Partnerschaft für Elektromobilität und Ausbildung haben jetzt der regionale Energiedienstleister enwor und das Stolberger Ritzefeld-Gymnasium besiegelt.

Das Ziel

Schülerinnen und Schüler des Ritzefeld-Gymnasiums bauen im Rahmen eines Projektes zur Gewinnung von Interessenten für MINT-Studiengänge einen alten Renault Twingo zu einem straßentauglichen und zugelassenen Elektromobil um. Bis zum Sommer 2019 wollen die ca. 10 Schülerinnen und Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren das Fahrzeug fertigstellen. „Praktisches Arbeiten, Entwickeln und Lernen werden sich dabei abwechseln und ergänzen“, erklärt Ingenieur und Kursleiter Heiner Kraushaar. „Als optimales Ergebnis freuen wir uns über ein einsatzfähiges zugelassenes Fahrzeug. Vielleicht inspiriert es auch viele Schülerinnen und Schüler, ein Studium im Bereich der Mint-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik aufzunehmen.“

Die Aufgabe

Nach einer gewissen notwendigen theoretischen Vorbereitung in der Schule bauen die Schülerinnen und Schüler einen alten „Verbrenner-Twingo“ zu einem umweltfreundlichen E-Twingo in der Werkstatt des Stolberger Industriemuseums Zinkhütter Hof um. Die besondere Herausforderung bei dem Umbau besteht darin, ihn so vorzunehmen, dass die richtige Auswahl des Elektromotors, des Konverters und der anderen notwendigen Bauteile so getroffen wird, dass die allgemeine Betriebszulassung des Fahrzeugs nicht verloren geht.

Die Partnerschaft

In der Aachener Region gibt es eine lange Tradition des Fahrzeug­baus. Bereits vor 100 Jahren wurden hier Autos gefertigt. Mit dem E-Mobil- bzw. dem E-Twingo-Projekt soll an diese Tradition angeknüpft werden. Einen besseren Partner als das Museum Zinkhütter Hof - in dem die spannende Geschichte der Mobilität in der Aachener Region erlebbar und gezeigt wird, wie auf der Tradition einer regionalen Industrie an einer zukunftsfähigen, modernen Technologieentwicklung gearbeitet wird - kann es bei diesem Projekt kaum nicht geben.

„Durch den Umbau eines alten Renault Twingos zu einem modernen E-Mobil durch Schülerinnen und Schüler in der Werkstatt des Zinkhütter Hofes wird nicht nur Werbung für den MINT-Bereich, sondern auch Werbung für die Region gemacht. Ohne den Zinkhütter Hof und einen engagierten Sponsor wäre so ein Projekt allerdings nicht denkbar“, erklärt Dr. Uwe Bettscheider, Leiter des Ritzefeld-Gymnasiums. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir für dieses Projekt die enwor-energie & wasser vor ort begeistern konnten, die ja mit ihrem Selbstverständnis auch gesellschafts- und umweltpolitische Verantwortung übernimmt.“

„Uns geht es als Partner der Bürgerinnen und Bürger und der Kommunen um den praktischen Einsatz der Elektromobilität im Alltag“, erklärt enwor-Geschäftsführer Herbert Pagel. „Neben der Einrichtung weiterer öffentlicher Ladesäulen schnüren wir derzeit ein praxisgerechtes Produktpaket: Ökostrom, Ladekarte, Ladestationen für Hauseigentümer, Mieter, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen, Installation, Beratung -  alles ist dabei. Zudem entwickeln wir Gesamtkonzepte -  z.B. für Handelsketten oder Wohnungsbaugesellschaften. Hier passt das Projekt mit dem Ritzefeld-Gymnasium für uns wunderbar hinein. Denn hier geht es um die praktische Entwicklung alltagstauglicher Elektromobilität für jedermann.“

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