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enwor und Stadt Herzogenrath: gemeinsam für den Klimaschutz

(vom 01.12.2014)

Ladesäule für Elektromobile am Parkhaus Bahnhof

Elektromobilität mit staatlicher Förderung gestärkt

Herzogenrath. Die enwor – energie & wasser vor ort GmbH (enwor), als 100% kommunales Unternehmen, und gleichermaßen auch die Stadt Herzogenrath sehen sich besonders in der Verantwortung, wenn es um klimafreundliche Konzepte vor Ort geht. Eine langfristig angelegte Partnerschaft führt hier seit Jahren zu nachhaltigen Ergebnissen.

Elektromobilität

enwor und Stadt Herzogenrath gehen mit gutem Beispiel voran. So wurde Anfang 2012 der vierrädrige Fuhrpark der Bereiche Bau und Betrieb und Zentrale Dienste mit zwei Elektrofahrzeugen ausgerüstet. Dabei hat enwor die Stadt kräftig finanziell unterstützt. Auch vier Pedelecs stellte enwor der Stadtverwaltung Herzogenrath für den Dienstgebrauch zur Verfügung.

Sonnenstrom für die Ladesäule

Für eine im Sommer 2011 fertiggestellte Photovoltaikanlage hatte die Stadt Herzogenrath die Fläche auf dem Parkdeck Bicherouxstraße zur Verfügung gestellt. „Der Standort hat das Potenzial eines zukünftigen Knotenpunktes für die Umsetzung umweltschonender Mobilitäts-konzepte“, richtete schon damals enwor-Geschäftsführer Herbert Pagel seinen Blick nach vorn. Inzwischen hat die Anlage rund 350.000 Kilowattstunden Sonnenstrom erzeugt und damit unserer Umwelt rund  200 Tonnen CO² erspart.

„Gemeinsam den Klimaschutz in Herzogenrath und in der StädteRegion zu verbessern, ist sicher für alle Beteiligten ein lohnendes Ziel - und so werden Gemeinschaftsprojekte wie dieses zwischen enwor und Stadt Herzogenrath für die Region immer wichtiger“, unterstrich jetzt  enwor-Vertriebsleiter Joachim Pritzkat bei der offiziellen Inbetriebnahme der Ladestation.

Ladesäule: optimaler Standort   

Die optimale Konstellation für Elektromobilität ist, wenn für den Betrieb der Elektromobile auch klimafreundlich erzeugter Strom genutzt wird. Das haben wir hier erreicht - tatsächlich und symbolisch. enwor liefert Ökostrom als Ladestrom. Nur so erzielen die Elektrofahrzeuge den gewünschten positiven Effekt für Klima und Umwelt. Gerade in dieser ökologischen Ausrichtung ergänzen sich die beiden Themen Elektromobilität und Carsharing optimal.

Zur Ladesäule neben der Einfahrt zum Parkhaus gehören zwei Lade-Standplätze - einer für ein Elektromobil von cambio, dem Carsharing-Unternehmen in Aachen, einer - reserviert von enwor - für Elektrofahrzeuge  der Bürger. Einen weiteren Platz gibt es für ein herkömmliches Fahrzeug der cambio Aachen.

Carsharing

Carsharing ist die perfekte Ergänzung zu Bus und Bahn und hat somit hier am Bahnhof einen optimalen Standort. Wer regelmäßig mit dem ÖPNV zur Arbeit fährt und gern auch mal das Fahrrad oder ein Pedelec nutzt, hat oft kein eigenes Auto. Für größere Einkäufe oder Ausflüge ins Umland ist cambio-CarSharing dann die richtige Wahl.“Unser konventioneller Fuhrpark trägt den Blauen Engel für besonders emissionsarme Autos“, erklärt cambio-Geschäftsführerin  Gisela Warmke. „Wir legen bei unserem Selbstverständnis und Handeln großen Wert auf Umweltfreundlichkeit. Damit war es für uns keine Frage, hier als Projektpartner in dem „emove“-Projekt die Partnerschaft mit der Stadt Herzogenrath und enwor einzugehen.“

In diesem Sinne werden die Beteiligten im Frühjahr 2015 noch eine  weitere Station in Kohlscheid einrichten – mit einem konventionellen Fahrzeug und einem Elektrofahrzeug, für das enwor wiederum die Ladesäule und einen zusätzlichen Ladeplatz bereitstellt.

Beitrag für die Umwelt

Auch  Bürgermeister Christoph von den Driesch sieht Vorteile für die Stadt und für die Region: „Der Ausbau erneuerbarer Energien und der Elektromobilität ist politisch unumstritten – auch bei uns in Herzogenrath. Wichtige Partner für zukunftsfähige Konzepte dazu sind kommunale Energiedienstleister wie die enwor, die nicht nur unternehmerische Interessen, sondern verstärkt auch gesellschaftliche und umweltpolitische Ziele verfolgen.“ Und auch die Innovationskraft und Kreativität von Unternehmen - wie hier der cambio Aachen - begrüßen wir sehr.“

Die enwor-Ladekarte

enwor-Stromkunden, die den Ladeplatz der enwor nutzen möchten, erhalten von enwor dazu eine persönliche „Ladekarte“ für monatlich 6,99 Euro. Ansprechpartner für die enwor-Ladekarte ist Michael Hollands, Telefon 02407 579-7818 oder michael.hollands@enwor.de.enwor bietet Ökostrom, der mit TÜV-Gütesiegel ausgezeichnet ist. Zurzeit beziehen etwa 70 Prozent der Privatkunden in Herzogenrath diesen Grünstrom  -  deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt.

Das „emove“-Projekt – wichtig für die Region

Im Projekt ‚emove‘ (elektromobiler Mobilitätsverbund Aachen) wird die Einbindung von Elektromobilität in städtische Mobilität erforscht. Elektromobilität soll dabei mit vorhandenen Mobilitätsangeboten verknüpft werden. Hierfür werden vier Mobilitätsstationen in den Städten Aachen und Herzogenrath aufgebaut und ein Smartphone-App-Prototyp entwickelt. Im Rahmen des Projektes sind bereits zehn Elektrofahrzeuge beim Aachener Stadtbetrieb und dem CarSharing-Anbieter cambio Aachen im Einsatz. „emove“ wird im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität mit insgesamt 1,3 Mio. Euro durch das Bundes-ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.

Rendezvouspunkt weiter ausgebaut

Der Rendezvouspunkt Bahnhof Herzogenrath mit Bus und Bahn (alle Haltestellenbereiche sind mit dynamischen Fahrgastinformations-systemen ausgestattet), Taxi, Ladestation für Elektrofahrräder, Abstellanlagen für Fahrräder und den kostenlosen Stellplätze im P&R-Parkhaus bietet bereits heute ein sehr umfassendes Mobilitätsangebot. Im Rahmen der Förderung und Verknüpfung der vorhandenen Mobilitätsangebote mit Angeboten der Elektromobilität wurde mit dem e-CarSharing nun ein weiterer Baustein etabliert. Die Nutzer dieser Mobili-tätsstation sollen künftig über die vorhandenen Angebote durch eine zentrale Stehle informiert und von dort durch ein Leitsystem im Straßenraum zu den individuellen Angeboten geführt werden. Auch weitere Bausteine können eingesetzt werden, wie beispielsweise eine Verleihstation für Elektrofahrräder.

Herzogenrath stärkt Elektromobilität

Bürgermeister Christoph von den Driesch erklärt: „Bei „emove“ wirkt die Stadt Herzogenrath von Beginn an intensiv  mit. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir nun in Herzogenrath die 1. cambio-e-Carsharing-Station zur Stärkung des bereits gut funktionierenden Rendezvouspunktes Bahnhof Herzogenrath eröffnen können. Darüber hinaus planen wir in Kohlscheid eine weitere  cambio-e-Carsharing-Station, die sich derzeit in der näheren Prüfung zur Realisierung befindet. Beide Standorte  tragen  - gefördert durch „emove“  - zur Stärkung der Elektromobilität vor Ort bei.“