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enwor liefert LED-Licht für die Straßen in Herzogenrath und Würselen

(vom 30.09.2015)

Umweltfreundlich, sicher und wirtschaftlich

Herzogenrath/Würselen. Das 100% kommunale Unternehmen enwor - energie & wasser vor ort GmbH (enwor) und die Städte Herzogenrath und Würselen sehen sich in der Verantwortung, wenn es um klimafreundliches Handeln vor Ort geht. Damit dies nachhaltig Wirkung zeigt, gibt es immer wieder gemeinsame Projekte, die höchste Priorität haben: Aktuell ist es die Modernisierung der Straßenbeleuchtung beider Städte.

Gemeinsames Ziel
Das Projekt ist für Herzogenrath, Würselen und enwor etwas Besonderes: „Denn“, so Christoph von den Driesch, „wir sehen diese Investition als wichtigen Schritt, den Klimaschutz in Herzogenrath und Würselen weiter zu verbessern. Wichtigster Treiber für eine solche zukunftsfähige Energieversorgung sind kommunale Energiedienstleister wie die enwor, die nicht nur unternehmerische Interessen, sondern verstärkt auch gesellschaftliche und umweltpolitische Ziele verfolgen“.

Kommune
„Es hat sich allerdings gezeigt, dass die LED-Technologie heutige  Beleuchtungssysteme nicht einfach ersetzen kann. Die technische Planung, die Verarbeitung, die Installation, die Wartung und die Nutzung für das Wohlbefinden der Menschen setzen ein grundsätzlich geändertes Herangehen an die neuen Beleuchtungssysteme voraus. Darüber hinaus stellen hohe Anfangsinvestitionen für viele Anwendungen eine signifikante Hürde bei der Einführung der neuen Technologie dar“, so Arno Nelles. Die Beleuchtung verursacht einen Großteil der kommunalen Aufwendungen für Energie. „Gelingt hier eine großflächige Umstellung auf eine energieeffiziente Technologie, so trägt dies nicht nur zu einer signifikanten Entlastung der angespannten kommunalen Haushalte bei“, ist Christoph von den Driesch überzeugt. „Unsere Städte und Gemeinden können durch die Umstellung auf LED ihren Energieverbrauch entscheidend reduzieren und so einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung und zum Gelingen der Energiewende leisten.“

Beleuchtung
enwor-Geschäftsführer Herbert Pagel  erläutert: „enwor sieht sich als Energiedienstleister in der Verantwortung, innovative Energietechnologien in unseren Alltag zu integrieren. So hat enwor schon vor Jahren Konzepte für die wirtschaftliche Stadtbeleuchtung in Herzogenrath und Würselen erarbeitet.“ Verstärkt seit 2014 setzt enwor gemeinsam mit der Stadt Herzogenrath und Würselen, das Licht der energiesparenden Licht Emittierenden Dioden (kurz LEDs) für den öffentlichen Verkehrsraum ein. In 2015/2016 werden noch einmal zusätzlich 4000 Leuchten auf LED Beleuchtung umgerüstet. Für die Umwelt in Herzogenrath bedeutet das 186 t CO2 Einsparung pro Jahr und in Würselen noch mal 167 t CO2. Die durch enwor betriebene Straßenbeleuchtung liegt schon heute bundesweit in der Spitzengruppe energieeffizient gestalteter öffentlicher Beleuchtungsnetze. Mit der neuen LED-Technik werden nun hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz weitere Fortschritte erzielt.

Austausch mal 4000
„Ausgetauscht  werden  1590 „Pilzleuchten“ aus Siedlungsbereichen der 60er Jahre und 2390 Koffer- undLangfeldleuchten aus den übrigen Anlieger-, Sammel- und Hauptstraßen“, so Lothar Schwartz. „Die Pilzleuchten werden ersetzt durch moderne Ausführungen im  „Retrodesign“ – werden also zeitgenössisch zum Siedlungsbild passen. Die Langfeldleuchten hingegen werden  aus dem Straßenbild in Herzogenrath und Würselen verschwinden. Sie werden durch moderne Bauformen ersetzt.

Druck von europäischer Ebene
Die heutige Straßenbeleuchtung befindet sich im Spannungsfeld eines großen technischen Erneuerungsbedarfs und wichtigen lichttechnischen Fragestellungen wie z.B. Einhaltung der vorgeschrieben Beleuchtungsnormen sowie der angespannten finanziellen Lage der öffentlichen Kassen. Diese Situation wird durch die ökologischen Forderungen der Politik verschärft. Ab 2015 greift in der EU die Verbannung der Quecksilberdampflampen, die in vielen deutschen Kommunen einen Anteil von bis zu 50% der Straßenbeleuchtung ausmachen. In Herzogenrath und  Würselen liegt dieser Anteil derzeit schon unter 10 %. „Da sich die Vorteile der LED jedoch auf Lebensdauer, Energieverbrauch, Flexibilität, Entsorgung und Wartung erstrecken“, so Stephan Hunze, Abteilungsleiter enwor Netz.– „ist davon auszugehen, dass sich diese Technik in den kommenden Jahren durchsetzen wird und konventionelle Leuchtmittel nahezu vollständig vom Markt verdrängen wird. Hinsichtlich Ausleuchtung und damit Verkehrssicherheit ist die neue LED Technik nicht zu toppen.“

Störung  der Straßenbeleuchtung melden
Lampe kaputt oder im Dauerbrenneinsatz? Dann können hilfsbereite Bürger die Störung unter www.enwor-vorort.de/de/Licht/Licht.html melden: einfach Straße und Hausnummer eingeben oder Umgebung näher beschreiben, gerne auch kurz angeben, um welche Art Störung es sich handelt. enwor dankt für die Mithilfe im Sinne aller.

Einweihung
Bürgermeister Arno Nelles (Würselen) - Mitte, und Bürgermeister Christoph von den Driesch (Herzogenrat), rechts im Bild, sind begeistert von der neuen Straßenbeleuchtung in ihren Städten.