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Stadt Herzogenrath und enwor sind Partner für weitere 20 Jahre

(vom 30.06.2016)

enwor betreibt das Strom- und Gasnetz

Herzogenrath. Das 100% kommunale Unternehmen enwor - energie & wasser vor ort GmbH (enwor) und die Stadt Herzogenrath bleibt weiterhin Partner der Stadt Herzogenrath für die Strom- und Erdgasversorgung.

„Die enwor - energie & wasser vor ort GmbH hat im Vergleich zu dem Mitbewerber, insbesondere mit Blick auf die Erreichung der Ziele des § 1 des Energiewirtschaftsgesetzes, das beste Angebot für die weitere Strom- und Erdgasversorgung in Herzogenrath abgegeben. Aufgrund dessen hat der Rat in seiner Sitzung vom 10. Mai 2016 dem Unternehmen den Zuschlag für die Konzession für das Elektrizitätsversorgungsnetz sowie das Gasversorgungsnetz im Gebiet der Stadt Herzogenrath erteilt. Damit sind die Weichen für die nächsten 20 Jahre in diesen Bereichen gestellt und wir können auf die Kompetenz eines erfahrenen Partners bauen“, erläutert Bürgermeister Christoph von den Driesch.

Erdgas, Strom und Trinkwasser – Lebensgrundlage in Herzogenrath 
Ein Leben ohne Strom und Wasser ist heute für uns undenkbar. Tag für Tag kommen die Bürger in Herzogenrath und der  StädteRegion insgesamt mit der enwor in Berührung, ohne davon wirklich Notiz zu nehmen. Warum auch? Das kommunale Versorgungsunternehmen steht für die Selbstverständlichkeiten des Lebens vor Ort. Die Energie und das Trinkwasser, das die Menschen hier nutzen und für die enwor sorgt, sind einfach immer da.

Damals
Geliefert hat den ersten Strom in der Region die Rheinische Elektrizitäts- und Kleinbahn-Aktiengesellschaft (REKA). Die REKA baute bis in die Zeit des 2. Weltkrieges hinein erfolgreich die regionale Stromversorgung auf. 1942 fusionierte das Unternehmen mit der Aachener Kleinbahn AG zur Aachener Straßenbahn- und Energieversorgung AG (ASEAG). 1992 wurde die ASEAG Energie GmbH zur Versorgung der Region mit Strom, Gas und Wärme als Tochtergesellschaft aus der ASEAG AG herausgegründet. Am 2. Juni 1909 wurde das „Wasserwerk des Landkreises Aachen GmbH“ (WdKA) gegründet. Seither belieferte es Bürger, Industrie und Gewerbe stets mit einwandfreiem Trinkwasser. 2004 wurden WdKA und ASEAG Energie zusammengeführt – die enwor – energie & wasser vor ort GmbH wurde ins Leben gerufen.

enwor ist weiterhin Partner der Stadt Herzogenrath
„Seit 12 Jahren nun führt enwor die lange Tradition der Daseinsvorsorge   als 100% kommunales Unternehmen - hiervon 28 % im Besitz der Stadt Herzogenrath -  in der Region fort“, so Herbert Pagel, kaufmännischer Geschäftsführer der enwor bei der Unterzeichnung der Konzessionsverträge. “Hierzu gehört auch unsere Verantwortung für die öffentliche Straßenbeleuchtung, für den Aufbau von Glasfasernetzen und natürlich für das Engagement im Klimaschutz durch den Einsatz von Blockheizkraftwerken, Windrädern, Solaranlagen und Wasserkraftwerken.“

Reinhold Hüls, technischer enwor-Geschäftsführer erklärt: „Um unsere Leistungen weiter ausbauen zu können, war der Erhalt der Strom- und Gaskonzession in Herzogenrath für uns ein wichtiger Meilenstein. So bleibt enwor nun für weitere 20 Jahre Strom- und Gasnetzbetreiber in Herzogenrath.  Wir betreiben derzeit ein ca. 590 km langes Stromleitungsnetz in Herzogenrath mit 28.707 Hausanschlüssen, das Erdgasnetz umfasst 130 km mit 7.168 Anschlüssen.“

Im Strom- und Gasnetz der enwor sind direkt über 50 Mitarbeiter jeden Tag für die Versorgungssicherheit der Bürger im Einsatz. Bei der Belieferung mit Strom und Erdgas vertrauen in Herzogenrath 25.770 Stromkunden und 5.700 Gaskunden auf die enwor als zuverlässigen Partner.

Versorgungssicherheit
Im Geschäftsjahr 2015 hat die enwor knapp 9,8 Mio. Euro in den Erhalt und die Erweiterung ihrer Leitungsnetze, Hausanschlüsse, Schaltanlagen, Zähler und Messeinrichtungen investiert. Mit der seit Jahren hohen Investitionsrate halten wir unsere Technik auf aktuellem und sicherem Stand und gewährleisten unseren Kunden so eine hohe Versorgungssicherheit. Dabei werden diese Investitionen vollständig im Rahmen der Innenfinanzierung aus Abschreibungen finanziert.
Wie in den Vorjahren haben auch im Geschäftsjahr 2015 unsere Investitionen im Bereich der regenerativen Energieerzeugungsanlagen weiter zugenommen. Das Engagement der enwor in diesem Bereich stieg deutlich um fast 3,9 Mio. Euro.

Für die Region 
Durch die Leistung der enwor profitierten die Städte und Gemeinden der StädteRegion Aachen und der Stadt Übach-Palenberg im Jahr 2015  in einem Umfang von mehr als 17 Millionen Euro an Gewinnausschüttung, Konzessionsabgaben und Gewerbesteuern.

Gute Ausbildung
Ein starkes Unternehmen braucht gut qualifizierte Mitarbeiter. Deshalb investiert enwor viel in die Ausbildung junger Menschen. Zum neuen Ausbildungsjahr werden 10 weitere junge Leute ihre Ausbildung bei der enwor beginnen, so dass die Ausbildungsquote auf rund 10 % ansteigen wird. Das Unternehmen hat sich als wichtiger und starker Ausbildungsbetrieb in der Region etabliert.

Für die Umwelt
Auch 2016 wird enwor das Erzeugungsportfolio im Bereich der regenerativen Stromerzeugung nochmals erweitern. Im Geschäftsjahr 2015 wurden der Windpark Rabenau und der Windpark Bendorf von Beteiligungsgesellschaften in Betrieb genommen. Anfang 2016 ging der Solarpark Pritzen ans Netz. Im Investitionsplan 2016 sind wiederum Mittel in Höhe von 2,5 Mio. Euro für weitere regenerative Erzeugungsanlagen vorgesehen.

Glasfasernetze
Von einer sehr positiven Entwicklung ist bei enwor derzeit der Ausbau der Telekommunikationsnetze gekennzeichnet. Die im Geschäftsjahr 2014 getroffene Entscheidung,  ganze Ortsbereiche flächendeckend  mit Glasfasernetzen zu erschließen, hat  sich  zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Nach Abschluss des Glasfasernetzbaus im Sommer 2015 in Würselen hat enwor im Herbst 2015 mit dem Netzausbau in Alsdorf begonnen. Anfang 2016 wurden weitere Erschließungsverträge für das Stadtgebiet Baesweiler abgeschlossen, die weitere Investitionen bis in das Geschäftsjahr 2017 hinein vorsehen. In Herzogenrath sind Schulen, Feuerwehr, das Rathaus, TPH und andere große Gewerbebetriebe an das Glasfasernetz der enwor angeschlossen.