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Stromverträge werden erschlichen -
neue Verfügung gegen eprimo

(vom 27.09.2016)

enwor schützt ihre Kunden und geht gegen unlauteren Wettbewerb vor

Städteregion Aachen/Kreis Heinsberg. Schon im August 2016 hatte das Landgericht Aachen der eprimo GmbH (Discountgesellschaft der RWE AG) verboten, auf unseriöse Art Kunden im Netzgebiet der enwor – energie & wasser vor ort GmbH (enwor) zum Abschluss von Stromlieferverträgen zu verleiten. Jetzt erließ das Landgericht Aachen erneut eine Einstweilige Verfügung gegen eprimo.

Im Sommer hatten Mitarbeiter der eprimo GmbH vorgegeben, im Auftrag der enwor zu arbeiten und Daten verlangt, um dann einen Vertragsabschluss mit dem Kunden zu erreichen. Aktuell wurde gegenüber den Kunden behauptet, deren Verträge mit der enwor liefen aus und müssten schnell noch verlängert werden. Auch dieses Vorgehen wurde nun gerichtlich untersagt!
Außerdem wurden eprimo sogenannte „Cold Calls“ im Netzgebiet der enwor verboten. Dabei handelt es sich um Werbeanrufe bei Verbrauchern, ohne deren vorherige Einwilligung. Das Landgericht Aachen hat eprimo bei Zuwiderhandlung Strafzahlungen in Höhe von bis zu 250.000 Euro oder den Verantwortlichen bis zu zwei Jahren Gefängnis angedroht.

Gegen die eprimo GmbH wurden in den letzten Monaten mehrere Einstweilige Verfügungen erlassen (erwirkt von MVV Energie Mannheim AG, Stadtwerke Northeim GmbH, Stadtwerke Hannover AG, Stadtwerk am See GmbH & Co. KG - Friedrichshafen, Stadtwerke Arnsberg GmbH).

enwor gibt Tipps
enwor weist darauf hin, dass sie bei ihren Kunden Vertragsdaten oder Zählerstände weder telefonisch noch an der Haustür abfragt. Bei Anrufen von enwor erscheint im Display immer die Kohlscheider Vorwahl 02407 und 579-Durchwahl. enwor-Mitarbeiter können sich immer mit Personal- und Dienstausweis legitimieren.

Bei Werbeanrufen ist stets Vorsicht geboten. Um einen Lieferantenwechsel durchzuführen, reichen bereits wenige persönliche Daten. Telefonisch sollten daher keine Angaben zur Adresse, Kundennummer, Zählernummer und Bankverbindung gemacht werden. Denn mit diesen Daten kann auch ohne Unterschrift ein Wechselprozess eingeleitet werden, warnt enwor.
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat wegen der zunehmenden unlauteren Wettbewerbsaktivitäten auf dem Energiemarkt ein sogenanntes Erklärvideo zum Thema „Ungewollter Anbieterwechsel“ veröffentlicht. Darin wird verständlich erklärt, wie es zu untergeschobenen Strom- oder Gasverträgen kommen kann: https://www.marktwaechter-energie.de/erklaervideo-ungewollter-anbieterwechsel/

Was können Kunden bei ungewollten Anrufen tun?
Wenn Anrufer mit unterdrückter oder ortsfremder Telefonnummer angeblich wegen eines Strom- oder Erdgasvertrages anrufen oder an der Haustür klingeln, sollte man folgendes notieren:

- Name des Unternehmens, in dessen Auftrag der Anruf erfolgt ist
- Datum des Anrufs
- Name des Anrufers
- Wenn möglich dessen Rufnummer
- Grund des Anrufs

Bürger sollten sich umgehend bei enwor melden, wenn der Verdacht besteht, einer Täuschung zum Opfer gefallen zu sein oder wenn sie Fragen zu diesem Thema haben: Telefon: 02407 579-7800.