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Mit einer neuen Transportleitung sichert enwor die Trinkwasserversorgung in der StädteRegion Aachen

(vom 29.06.2017)

Mächtige Rohrleitung aus Stahl ist nun im Bau - Fertigstellung voraussichtlich Ende 2017

StädteRegion. Die enwor – energie & wasser vor ort GmbH (enwor) baut eine stählerne Wassertransportleitung mit einem Meter Durchmesser über eine Strecke von 1,7 Kilometer von Relais Königsberg in Aachen-Walheim am Fuße der Himmels-leiter (B 258) Richtung Dreilägerbachtalsperre bis zum Wasser-verteilkreuz im Vichtbachtal auf dem Gebiet der Gemeinde Roetgen. Bereits zum Jahresende soll die Leitung in Betrieb gehen.

Gebraucht wird die Transportleitung, um bei der WAG Wassergewinnungs- und aufbereitungsgesellschaft Nordeifel mbH - der gemeinsamen Tochter von enwor und Stawag - in Roetgen aufbereitetes Trinkwasser zukunftssicher in das Stadtgebiet Aachen und angrenzende Bereiche zu transportieren. Rund drei Millionen Euro werden dazu von der enwor investiert.

Bauspezialitäten
Die Errichtung der 1,7 km langen Rohrleitung wird durch die Köster GmbH, einem erfahrenen und auf Rohrleitungsbau spezialisierten Unternehmen aus Osnabrück ausgeführt. Ausgehend vom Lager-platz etwa in der Mitte der Rohrstrecke wird in beide Richtungen verlegt - hin zum Anschlusspunkt Relais Königsberg und Richtung Anschlusspunkt Vichtbachtal. Der Lagerplatz wurde so ausgewählt, dass unter Berücksichtigung der Geländegegebenheiten die Anschlusspunkte gleichzeitig erreicht werden. Fünf Tonnen schwere, 13,5 Meter lange Rohrstücke, außen und innen mit Zement beschichtet, werden aneinander geschweißt. Hier müssen die speziell ausgebildeten Fachkräfte unter höchsten hygienischen Auflagen in Schutzanzügen die Schweißnähte auch von innen mit Zement bekleiden.

Engstelle Himmelsleiter
Die neue Transportleitung muss in Höhe Relais Königsberg die Himmelsleiter (B 258) queren. Dabei wird es durch eine notwendige einspurige Verkehrsführung ohne Ampelbetrieb in beiden Fahrtrichtungen zu geringfügigen Behinderungen kommen.

Freigabe
Nach vollendetem Rohrbau im November folgen Kamerabefahrung, Desinfektion und Spülung der Leitung und die bakteriologische Untersuchung von Wasser, das durch die Leitung geschickt wurde. Sind die Befunde in Ordnung, wird die Transportleitung mit Anschluss an das Wassernetz der Stawag freigegeben. Der ganze Bau- und Kontrollprozess wird auch vom Gesundheitsamt der StädteRegion begleitet.

Nacharbeit
Die zur Verlegung der Transportleitung notwendige Trasse  wird weitestgehend wieder aufgeforstet. Der Rest muss von Bäumen und größerem Bewuchs frei bleiben, um Schäden an der neuen und den bereits bestehenden Wasserleitungen durch Wurzelwerk zu vermeiden.

Neu ist nötig
Bisher wird die Stadt Aachen auf der genannten Strecke aus der Trinkwasseraufbereitungsanlage Roetgen mit einer Leitung aus den 50er Jahren (DN 1000) bedient. Neben dieser Transportleitung liegt noch eine kleinere Leitung (DN 500) aus den 20er Jahren, die abgeschiebert, aber noch betriebsbereit gehalten ist. An besonders heißen Tagen mit sehr hohem Wasserverbrauch kann diese zur Haupttransportleitung zugeschaltet werden. Ist die neue Transportleitung fertig, kann die alte ertüchtigt werden. Die kleinere alte Leitung wird dann ganz außer Betrieb genommen.

enwor sichert die Trinkwasserversorgung
Durch den Bau der neuen Leitung und somit Schaffung einer redundanten Infrastruktur wird enwor die durch die Stawag erfolgende Trinkwasserversorgung für die Stadt Aachen langfristig sichern.