Trinkwasseranlage

Trinkwasser

Bestes Trinkwasser für die Region.
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Trinkwasserinfos

Informationen rund ums das Trinkwasser der enwor


enwor ist Wasserversorger in den Städten Herzogenrath, Würselen, Alsdorf, Baesweiler, Stolberg und Übach-Palenberg sowie in Teilen von Eschweiler und Roetgen und versorgt rund 270.000 Menschen sowie Industrie- und Gewerbekunden in dieser Region mit einwandfreiem Trinkwasser. Die enwor betreibt hierzu ein 1.284 km langes Leitungsnetz mit 70.485 Hausanschlüssen. 

In den enwor-eigenen Wasserwerken Binsfeldhammer und Hastenrath wird Trinkwasser aus Grundwasser gewonnen. Alle übrigen Mengen werden aus Oberflächenwasser aus der geschützten Natur der nah gelegenen Eifel gewonnen.

Seit 2005  wird das Trinkwasser der enwor in einer hochmodernen Ultrafiltrationsmembrananlage in der Trinkwasseraufbereitungsanlage in Roetgen an der Dreilägerbachtalsperre aufbereitet. Im Vergleich zur herkömmlichen Flockungsfiltration kann bei der Membranfiltration auch bei stark schwankenden Rohwasserqualitäten ohne zusätzlichen Aufwand eine konstant hohe Reinwasserqualität gewährleistet werden. Mit der Membran-filtration können alle in partikulärer Form auftretenden Wasserinhaltsstoffe aus dem Rohwasser entfernt werden. Bei der Ultrafiltration werden Membranen mit einer Porengröße von 0,00002 Millimeter verwendet. Damit können Mikroorganismen, Bakterien, Viren, Kolloide, Polysaccharide und Proteine vollständig zurückgehalten werden.

In Deutschland existieren nur wenige kleine Anlagen dieser Art. Unsere Anlage kann bis zu 6.000 Kubikmeter Trinkwasser je Stunde aufbereiten und ist damit eine der größten Ultrafiltrationsanlagen der Welt.

Häufig gestellte Fragen

Was macht Wasser hart?
Das von enwor in weiten Bereichen des Versorgungsgebiets verteilte Trinkwasser entstammt den Talsperren der Nordeifel und hat nur eine geringe Härte. Es entsprich dem Härtebereich „weich“ gemäß Wasch- und Reinigungsmittelgesetz. Das im Kerngebiet der Stadt Stolberg verteilte, aus Grundwasser entnommene Trinkwasser weist hingegen mehr Härtebildner auf und entspricht dem Härtebereich „mittel“.

Dass "Kalk" für die Wasserhärte verantwortlich ist, ist den meisten Menschen in Deutschland bekannt. Doch nur jeder Zweite weiß, dass Kalk aus Magnesium und Calcium besteht und diese beiden Mineralstoffe damit für die Wasserhärte verantwortlich sind. Auch im enwor Qualitätslabor hören wir häufig, dass die Anrufer hartem Wasser eine negative und weichem Wasser eine positive Wirkung auf die Gesundheit zusprechen. Zahlreiche Anrufer fragen auch, ob der Genuss von hartem Leitungswasser schädlich für die Gesundheit sei und zu einer Verkalkung der Adern führe? Die Antwort lautet: Nein, denn Calcium und Magnesium - Bestandteile von Kalk - sind für den Menschen lebenswichtige Mineralstoffe, die zum Beispiel dem Aufbau von Knochen und Zähnen dienen und für den Energiestoffwechsel unerlässlich sind.
 
Kann man Härte schmecken?
Ob der Härtegrad des Leitungswassers einen Einfluss auf den Geschmack von Heiß- und Kaltgetränken hat, darüber herrscht Uneinigkeit bei den Befragten. Fast jeder Zweite gibt an, dass hartes Wasser seiner Ansicht nach einen negativen Einfluss auf den Geschmack von Kaffee oder Tee hat. Tatsächlich entfalten Kaffee oder Tee ihr volles Aroma besser, wenn sie mit weichem Wasser zubereitet werden. Bei Kaltgetränken ist es umgekehrt: Hier scheiden bei professionellen Verkostungen in Blindtests Wässer mit einem höheren Mineralstoffgehalt oft besser ab als "weiche".
 
Wer kontrolliert die Trinkwasserqualität?
Die Qualität des Trinkwassers unterliegt bundesweit den strengen Regelungen der Trinkwasserverordnung, für deren Einhaltung ausschließlich die Wasserversorgungsunternehmen und die Gesundheitsbehörden sorgen.
Wer sich über die Qualität seines Trinkwassers informieren möchte, der braucht bei der enwor nur die Tel.: 02407 579 6181 zu wählen und wird fachkundig beraten.
Im Labor der enwor wird das Wasser auf seinem gesamten Weg von den Zuflüssen und Talsperren bzw. Brunnen, über die Aufbereitungsanlagen, bis hin zum Verteilnetz und zum Endkunden sorgfältig überwacht. Rund 10.000 Wasserproben werden jedes Jahr analysiert und ausgewertet. Unterstützt wird das Qualitätslabor der enwor durch  externe Labore, insbesondere das Institut für Wasser- und Abwasseranalytik in Aachen.

Was kostet ein Liter Trinkwasser?
Wenn es um den Preis geht, sind viele ratlos. Für knapp die Hälfte der Bevölkerung bewegt sich der Trinkwasserpreis zwischen 0,7 bis 50 Cent pro Liter. Nicht einmal 25 Prozent der Befragten nennen mit circa 0,2 Cent pro Liter den richtigen Preis. Damit ist Trinkwasser ein preiswerter, gut kontrollierter und erfrischend schmeckender Durstlöscher.

Wie viel muss ich trinken?
Individuelle Unterstützung bietet www.trinkberater.de, ein kostenfreier Service des Forum Trinkwasser e.V.  Das Programm analysiert das Trinkverhalten und hält für jedermann eine individuelle Trinkempfehlung bereit. Dazu gibt's Trink-Tipps von Ernährungswissenschaftlern, die auf Ihre persönliche Lebenssituation abgestimmt sind.

Was aber passiert, wenn man nicht genügend trinkt?
Flüssigkeitsverluste von nur 2 Prozent des Körpergewichts vermindern bereits die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit in Beruf und Freizeit.
Ein Flüssigkeitsverlust von 2 Prozent entspricht bei einem 70 Kilogramm schweren Menschen 1,4 Liter. Allein 1,2 Liter verliert der Körper am Tag über das Atmen, die Haut und durch Ausscheidungen unter normalen Klimabedingungen. Durch Schwitzen bei Anstrengung und höheren Temperaturen verdoppelt oder verdreifacht sich diese Menge.
Bei großer Belastung oder konzentriertem Arbeiten wird das "Durst-Signal" des Körpers oft überhört oder unterdrückt. Trinken während der Arbeit oder in der Freizeit, zum Beispiel beim Sport, sollte man planen und sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.